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370Z ROADSTER

Nissan 370Z  ROADSTER

 
Nissan
Nissan 370Z Coupé (2008–2013)

Nissan 370Z Coupé (2008–2013)

370Z (Z34)
Produktionszeitraum: seit 2008
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Kombicoupé, Roadster
Motoren: Ottomotoren:
3,7 Liter
(241–253 kW)
Länge: 4250–4410 mm
Breite: 1845–1870 mm
Höhe: 1310–1325 mm
Radstand: 2550 mm
Leergewicht: 1571–1610 kg
Vorgängermodell: Nissan 350Z
Nachfolgemodell: keines

Der Nissan 370Z ist ein Sportcoupé des japanischen Automobilherstellers Nissan, das erstmals auf der Los Angeles Auto Show im November 2008 präsentiert wurde.

Anfang Dezember 2008 erschien der 370Z als „Fairlady Z“ in Japan und löste damit den Nissan 350Z ab. Seit April 2009 ist der 370Z auch in Europa erhältlich. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes wurden 2012 insgesamt 488 Nissan 370Z in Deutschland neu zugelassen, davon 378 Fahrzeuge durch gewerbliche Halter.[1]

 

 

Modellgeschichte

Außer neuen Ansätzen bei der Form der Scheinwerfer haben die Designer auch Retro-Elemente in die Karosserie des 370Z eingebaut (seitliche Fensterlinie), die an den automobilen Urahn Nissan 240Z erinnern. Der alte 3,5-Liter-V6-Motor aus dem 350Z wurde durch einen 3,7-Liter-V6-Motor mit VVEL-System (Variable Valve Event and Lift) ersetzt. Das VVEL-System verbessert durch Verstellen des Ventilhubs und der Ventilsteuerzeiten den Durchzug über den gesamten Drehzahlbereich.

Der 370Z hat ein kurz abgestimmtes 6-Gang-Schaltgetriebe mit einer Antriebswelle aus Kohlenstofffaser-Verbundwerkstoff und ein sogenanntes VLSD-Sperrdifferential (VLSD steht für „Viscous Limited Slip Differential“), das den Drehzahlunterschied an den Hinterrädern begrenzt. Wahlweise ist der 370Z auch mit einer 7-Gang-Automatik erhältlich. In dieser Version erhält der Fahrer zusätzliche Schaltwippen am Lenkrad und mit der sogenannten „Downshift Rev Matching“-Technik ein elektronisches System, das automatisch Zwischengas beim Herunterschalten gibt. Die Topversionen des Z-Coupés enthalten ein weiteres elektronisches System, das sogenannte „Synchro Rev Control“. Dieses System passt die Drehzahl beim Schalten automatisch an.

Der 370Z ist serienmäßig mit Nissans Vehicle Dynamic Control-System ausgerüstet. Der Radstand wurde um etwa 10 cm verkürzt und im Zuge von diversen Maßnahmen zum Leichtbau der Karosserie verspricht der Hersteller ein besseres Handling als im Vorgängermodell. Die Radaufhängung besteht aus Doppelquerlenkern vorne und einer Multilink-Achse hinten.

Auf der New York International Auto Show vom 10. bis 19. April 2009 präsentierte Nissan eine offene Version des 370Z, den 370Z Roadster. Der Z-Roadster ist ganz klassisch mit einem Stoffdach ausgestattet, welches sich in 20 Sekunden unter einer in Wagenfarbe lackierten Abdeckung verstauen lässt. Anders als beim Vorgängermodell, dem 350Z Roadster, braucht die Abdeckung im 370Z Roadster nicht per Hand entriegelt zu werden. Die technischen Daten sind zum großen Teil die gleichen wie bei der Z-Coupé-Variante. Die Markteinführung in Europa fand im Sommer 2010 statt.[2]